Ein Abend in der Lindenschänke


Vielleicht der schönste Biergarten von Dresden, zumindest an der Elbe (und wo könnte es schöner sein), die hübschesten Bedienungen in rustikalen, schulterfreien Dirndln – zum Anbeißen – gemütliche Holzbänke unter großen, alten Linden, der gemächlich in weitem Schwung dahinfließende, sich bald links, bald rechts windende Fluß, rundherum soweit das Auge reicht Grün, nostalgisch vorbei gleitende Schaufelraddampfer, am Horizont: Ballhaus Watzke, Alberthafen, Ostragehege, (neuer) Schlachthof, Dresdner Mühle, Übigauer Hafenkran und die Dölzschener Höhenzüge, entspannte Leute, eine Weinkarte von hier bis Panama, Fischreiher schwebt an, setzt sich am Ufer nieder und späht bewegungslos, Grillen zirpen, Geräuschteppich aus allgemeinem Gebrabbel, ansonsten Ruhe, herrlich!

Der Mond geht auf, die Lichterketten an, Kinder spielen – Steine werfen in den Fluß, Treibgut zieht vorbei, die Bäume spiegeln sich im Wasser, Vögel und verschwommene Federwolken ziehen über den Himmel, Mädchen joggen vorbei. Ein perfekter Abend.

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