Gefunden (v2.0)


Samstag abend, kurz nach zehn,
ich will grad in die Neustadt gehn.
An der Haltestelle seh ich was stehen,
klein, zierlich, süß, hübsch anzusehn.

Schwarze Mähne, ich sprech sie an:
„Ist die Bahn schon weg?“ – „Nein.“,
sagt sie, Mann –
Was für Augen, was für ein Blick,
gibt mir noch ein Lachen zurück.

Dreht sich um, schaut nach der Bahn
und lacht mich doch schon wieder an!
Sprachlos, mein Gehirn wie Matsch,
(This must be the magic touch.)
Kein Blut mehr,
ist wo anders hin,
wie macht sie das,
`ne Hexerin?

Die Bahn kommt an
und sie steigt ein,
ich steig ihr nach,
muss wohl so sein.

Sie setzt sich hin,
ich trau mich nicht,
was bin ich für ein feiger Wicht.

Bischofsweg, da muss ich raus,
naja, was soll`s,
Schauburg,
sie steigt aus.

Freundinnen treffen,
bla, bla, bla,
zum Bischofsweg,
na kennt man ja.
Tir Na N`Og, da is grad Pause,
wielleicht wo anders eine Sause?

Alaunstraße runter,
in‘ Imbiß rein,
Kunsthof links,
wo könn‘ sie sein?
Fünf Minuten, zehn,
’ne halbe Stunde.
Warten eine ganze Runde.

Weiter Görlitzer, plötzlich weg.
Rechts rum. – Nichts.
Links rum. – Nichts.
So ein verdammter Dreck!

Luisenstraße, Alaunstraße,
Luisenstraße zurück,
Blue Note – La Rue –
ich hab kein Glück.

ReiterIn. Pawlow –
rein und raus gerannt.
Doch sie ist weg –
Verdammt!

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