Informations- und Diskussionsveranstaltung “Wasser ins Sachsenbad”


Der Verein Pro Pieschen und das Entwicklungsforum Dresden laden zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung „Wasser ins Sachsenbad“ am Montag den 19. November 2007, 19:00 Uhr im Bürgersaal des Pieschener Rathauses, Bürgerstraße 63 mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Baufachleuten und Bürgern zur Zukunft des Sachsenbades.

http://www.dresden-pieschen.de

Plakat: saba1911.pdf (kann auch gerne ausgedruckt, weiter verbreitet und aufgehangen werden!)

Endlich wieder Wasser in0.jpg

Bild: Geschichtswerkstatt Dresden-Nordwest

Ablaufplan‏

18:30 Uhr Einlaß
19:00 Uhr Begrüßung aller Anwesenden und kurze Einstimmung auf den Film
19:05 Uhr Momentaufnahmen zum Sachsenbad von Felix Liebig als Einstimmung
19:15 Uhr Begrüßung des Podiums durch Herr Mertenkötter
19:20 Uhr Statement Pro Pieschen
19:25 Uhr Fragen Mertenskötter an Podium
20:00 Uhr Fragen an Fachleute im Publikum
20:15 Uhr Fragen Publikum an Podium
21:00 Uhr Veranstaltungsende.

Neptuna

Bild: H. Geiler

Aus der Einladung:

Vor dreizehn Jahren erzwangen bauliche und technische Mängel die Schließung des Sachsenbades. Alle Bemühungen zu seiner Sanierung und damit zur Wiederbelebung des weit über Pieschen hinaus wirkenden Freizeit- und Erholungszentrums scheiterten bisher.

Dabei sprechen alle Gesichtspunkte für den Standort an der Wurzener Straße im Nordwesten Dresdens. So die Vielzahl wichtiger Bedarfsträger wie Kindereinrichtungen, Schulen und Senioreneinrichtungen in seinem unmittelbaren Einzugsbereich aber auch die für Dresden hohe Einwohnerdichte des Stadtgebietes. Zudem besitzt das Sachsenbad durch seine gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine besondere Bedeutung für ganz Dresden.

Hinzu kommen denkmalpflegerische Gesichtspunkte. Mit den in unmittelbarer Nähe in gleicher Zeit entstandenen Wohn- und Gesellschaftsbauten bildet das Sachsenbad ein bedeutendes Ensemble des Neuen Bauens der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Besondere Beachtung gebührt dabei dem sozialen Aspekt. Entstand doch mit dem Sachsenbad ein intensiv genutztes und beliebtes Freizeit-, Erholungs- und Gesundheitszentrum in einem dicht besiedelten Arbeiterwohngebiet der Gründerzeit mit all den sozialen Nöten und gesundheitlichen Problemen seiner Bewohner. Neben der Schwimmhalle gab es Wannen-, Dusch und Kurbäder, eine Dampf- und eine Heißluftsauna sowie physiotherapeutische Einrichtungen. Eine Arztpraxis, ein Frisör und eine Imbissmöglichkeit rundeten das Angebot ab.

Pieschener Bürger und Vereine förderten den Bau des Bades dann auch tatkräftig mit Arbeitsleistungen und Spenden. Entscheidend Für seine Verwirklichung war jedoch die soziale Verantwortung der Kommunalpolitiker gegenüber ihren Bürgern.

Wie zur Zeit seiner Erbauung als Volksbad sollte es auch nach der dringend notwendigen Sanierung und Umgestaltung vorrangig elementare Grundbedürfnisse nach Bewegung, Köperertüchtigung und Gesundheitsvorsorge befriedigen.

Als Gesprächspartner ins Podium eingeladen sind:

  • Prof. Dorothea Becker, Westsächsische Hochschule Zwickau, Fachbereich Architektur
  • Ines Becker, Stadtelternbeirat
  • Raphael Beckmann, Eigenbetrieb Sportstätten- und Bäderbetrieb (angefragt)
  • Sabine Friedel, SPD-Stadtratsfraktion
  • Heidi Geiler, Pro Pieschen e.V.

Moderation: Stefan Mertenskötter, Umweltzentrum Dresden

Wir freuen uns auf Ihr Kommen, bitte geben Sie diese Einladung an Interessierte weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Heidi Geiler, Pro Pieschen e.V.
Andreas Querfurth, Entwicklungsforum Dresden

Entwicklungsforum1.doc
Entwicklungsforum2.doc

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